Wie krank können Menschen sein?

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Geocaching.com LogoIch höre eben den aktuellen Podcast der Doppel-O-Agenten, und bin da auf einen Cache zwischen Lüneburg und Hamburg aufmerksam geworden. Ich werde zwar kaum dahin kommen, um den Cache mal anzugehen, aber der ist im Moment auch disabled.

Hier hat wohl jemand die erste Station des Multis mit einer Kettensäge zerstört. Der- oder diejege(n) lesen scheinbar auch das Listing und die Logs des Caches mit, und hinterlassen am “Tatort” eine Notiz, die sich namentlich an den Cacheowner richtet und sich auf die zu diesem Zeitpunkt letzte Note im Listing bezieht.

Wie krank müssen Leute wohl sein, um lebende Bäume mit einer Kettensäge zu zerstören, nur weil da eine Station eines Multicaches angebracht ist? Wobei, die Art der Anbringung der Station gehört sich auch nicht, sollte es sich noch um einen lebenden Baum handeln…

Keep it Country, Markus

6 Kommentare

  1. Pingback: Kranke Geister » Cowboy of Bottrop

  2. Martina

    Wohl sehr krank, anders kann ich mir das auch nicht erklären. Der Mensch an sich, kann schon ätzend sein 😮

    Gruß
    Martina

  3. Max (Pfadi1991)

    Krank. Ich seh das mit dem Anbringen der Station nicht soo schlimm,ein kleines Loch oder eine angenagelte Plakette schadet dem Baum nicht, es gibt ja auch genug Wanderwegschilder o.ä. die an Bäumen genagelt sind,die überleb das trotzdem. Sabbotage gibt es in unserer Gegend auch hin und wieder,vieles wird aber kindischerweise in Foren oder Logs ausgetragen.
    PS:
    31.7.2010 MEGA Event nacht der Vulkane in meiner Heimatstadt

    http://www.vulkan-event.de/

    1. Markus (Twitter: ) (Beitrag Autor)

      Nun gut, einen Nagel oder eine Schraube im Baum lasse ich auch noch durchgehen, aber wenn man einen Baum zum Platzieren einer Filmdose mit einer Fräse bearbeitet, überschreitet das mMn eine Grenze, die man besser nicht überschreiten sollte.

      Dass der Schaden, den der “Säger” in diesem Fall angerichtet hat, um einiges größer ist, steht dabei nicht zur Diskussion…

  4. ElliPirelli

    Es gibt immer mal Astlöcher, die man nutzen kann, um eine Station in Form einer Filmdose anzubringen.

    Was die dusseligen Kettensägenmasakerer übersehen haben, dies war nicht “der” Cache, sondern nur die erste Station. Ziemlich krank das Ganze….

    Mit solchen Auswüchsen der Spielverderber werden wir wohl in Zukunft vermehrt rechnen müssen. Es gibt einfach zu viel Öffentlichkeit.

    Gruß, Elli

    1. Markus (Twitter: ) (Beitrag Autor)

      Wenn ich mir die Fotos in den Logs anschaue, dann ist mMn extra ein Loch in den Ast gefräst worden, um die Filmdose so anzubringen. Das wäre in meinen Augen ein absolutes NoGo, daher würde es mich freuen, sollte ich mich hier irren…

      Klar hat der “Marder” hier “nur” die erste Station zerstört, aber damit ist der Cache im Ganzen auch nicht mehr machbar. Ich finde, der Owner sollte sich einen neuen Platz für die erste Station suchen, die Startkoordinaten anpassen und ggf. den Cache auf “Members only” schalten.

      Zu viel Öffentlichkeit… na ja, ich sehe es etwas anders. Ob der Spezialeinsätze verschiedener Bombenräumkommandos kann öffentliche Aufklärung über Geocaching eigentlich nicht schaden. Denn wenn die breite Masse mehr oder weniger informiert ist, wird sicher nicht in jeder Dose gleich eine Bombe vermutet. Wobei ich hier auch die Owner in der Pflicht sehe, sensible Orte zu meiden…

      Und dass die Spielverderber oft aus den eigenen Reihen kommen, hat man z.B. am “Cachemarder” in Oberhausen gesehen, der im vergangenen Jahr reihenweise Tradis verschwinden ließ. Meist schon kurz nach der Veröffentlichung, und auch nach Neuauslegung mit neuen Koordinaten. Der muss also auch die Listings verfolgt haben, und sich mit einem GPSr auskennen. Außerdem musste er bei GC.com registriert sein, da er ja sonst nicht an die Koordinaten kommt…

      Soweit ich weiß, ist bis heute nicht bekannt, wer das war :-/

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