15 Tote bei der Loveparde

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Was war denn da los? Ich mag zwar keine Techno-Musik, aber wenn die Anhänger ihre Party feiern wollen, sollen sie das auch tun. Und wenn das unter dem Mantel der Ruhr.2010 passieren soll, kann man doch wohl bestimmte Standards erwarten.

Wenn man bedenkt, dass letztes Wochenende 3 Millionen Menschen beim Stillleben auf der A40 nur wenige Probleme gemacht haben, wo sollte da das Problem bei den 1,4 Millionen Ravern sein?

Antwort: Das Gelände in Duisburg! Der alte Güterbahnhof ist für 500.000 Menschen ausgelegt, und durch die Umzäunung des Geländes war der einzige Zugang ein relativ enger Tunnel.

Vorgestern schon gab es Zweifel, ob das alles so klappen kann. Da wurde auf derWesten.de folgender Kommentar abgegeben:

Kommentar auf derWesten.de

Kommentar auf derWesten.de, bitte anklicken

Und genau so kam es ja dann auch: 15 Tote bisher bei einer Panik in eben diesem Tunnel, 80 zum Teil schwer Verletzte…

Also ich sehe den ganzen Abend schon Fernsehbilder im WDR, und bin schockiert. Die Frage, die sich jetzt viele stellen ist wohl, wer dafür zur Verantwortung gezogen werden kann… Die Stadt Duisburg? Die Duisburger Polizei? Die Bundespolizei? Über Twitter las ich diese Meinung:

@udovetter Hauptschuld trifft jedoch in meinen Augen das Ordnungsamt, welche diese Party genehmigt hat oder?

Sehe ich ebenso, aber wie das abläuft, wissen wir ja aus vielen anderen Unglücken:

Es wird ermittelt, dann wird ein Bauernopfer gesucht, und ein kleines Licht des Veranstalters oder von den Ordnungsbehörden zu maximal 2 Jahren auf Bewährung verurteilt, und fertig…

Warten wirs ab, ein mögliches Gerichtsverfahren wird es eh frühestens in einem Jahr geben…

Mir bleibt nur noch, den Opfern und Angehörigen mein Mitgefühl auszusprechen…

Update 22:30 Uhr: Inzwischen ist von 17 Toten und 45 Schwerverletzten die Rede, dazu von mindestens 80 leichter Verletzten.

Update 25.07.2010, 20:00 Uhr: Es sind dann wohl letztlich 19 Tote und über 340 Verletzte, an diesen Zahlen sollte sich wohl nichts mehr ändern…

Keep it Country, Markus

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