Ich bin ein Deleter

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no-nofollowAh ja, ich bin ein Deleter. Sagt dofollow.de. Weil die einen Testkommentar platziert haben mit einem wohl gewerblichen Link. Und weil ich den Link gelöscht hab, bin ich ein Deleter. :-o

Hier im Blog bekommen Kommentatoren ihre Links standardmäßig mit rel="nofollow" versehen, damit Suchmaschinen den Links nicht folgen. Das soll mein Blog für Gelegenheitskommentatoren, die nur mal schnell nen Backlink abstauben wollen, unattraktiv machen. Bei Stammkommentatoren wird dieses Attribut entfernt, die Suchmaschinen dürfen den Links folgen, damit die Blogs der Stammkommentatoren aufgewertet werden. Das geschieht alles schon lange automatisch über das das Plugin „SMu DoFollow” von Stefan Murawski.

Irgendwer hat meinen Blog mal bei dofollow.de eingetragen, einer Liste von Blogs, die das nofollow-Attribut nicht setzen. Interessant. dürfte diese Liste eben für Spammer sein, weil die ihre Links natürlich nicht mit nofollow abgewertet sehen wollen. Von daher sehe ich diese Liste zwiegespalten.

Die Betreiber haben hier wohl einen Testkommentar platziert, der aber sicher einen gewerblichen Link beinhaltet hat. Diese Links entferne ich vor dem Freischalten des Kommentars, deshalb bin ich wohl ein Deleter. Ich weise unter jedem Kommentar, bei dem ich den Link entferne, durch einen Zusatz darauf hin.

Das Portal unterscheidet wohl mehrere Klassen von Blogs, je nachdem, ob die ein DoFollow-Badge zeigen, schnell mit Link freischalten, den Link löschen oder den Kommentar gar nicht erst freischalten. Dieses Blog taucht dort unter Page-Rank 3 in der Kategorie Deleter auf, ein Icon hinter der Adresse liefert die Hover-Info, dass der Kommentar ohne Link veröffentlicht wurde.

However, ich kann auf diese Liste verzichten. Auch darauf, dort gelistet zu sein. Auch, wenn ich in letzter Zeit viele Besucher aus eben dieser Liste habe. (Deshalb bin ich ja mal da gewesen und hab nachgeschaut ;-) ) Bei der Gelegenheit hab ich gleich nen Kommentar da gelassen (ohne Link), dass die meinen Blog da ruhig aus der Liste löschen dürfen.

Keep it Country, Markus

8 Kommentare

  1. Sylvi (Twitter: )

    Hallo Markus,

    ich handhabe es ähnlich wie Du. Das Plugin Subscribe to Comments Reloaded bietet mir einerseits die Möglichkeit global einzustellen, dass ab dem 3. Kommentar automatisch ein Dofollow vergeben wird, aber eben auch, dass ich einen Link manuell auf Nofollow setzen kann – wovon ich auch hin und wieder Gebrauch mache.
    In letzter Zeit habe ich sogar öfter Links gelöscht.

    Es ist schon „merkwürdig“: Immer wenn ich in der Statistik sehe, dass als Referrer eine Webseite aufgeführt wird, die Dofollow-Blogs listet, brauche ich gar nicht lange warten, bis ein mehr oder weniger inhaltsloser mit kommerziellem Link versehener Kommentare eintrudelt.
    Ein Kommentar war letztens so doof (natürlich auch mit kommerziellem Link) dass ich ihn direkt gelöscht habe.

    Ich habe übrigens nie um einen Eintrag in einer Dofollow-Liste gebeten. Das wurde von dem Betreiber solch einer Webseite in Eigeninitiative vorgenommen.
    Noch hält sich der Kommentar-Spam – so nenne ich das einfach mal – von derartigen Seiten bei mir in Grenzen, aber ich muss es ja nicht forcieren. Daher habe ich bis heute nicht um einen Eintrag in weiteren Listen gebeten. Ist wohl auch besser so.

    Gruß Sylvi

    1. Markus (Twitter: ) (Beitrag Autor)

      Howdy Sylvi, willkommen im Blog :-)

      …dass ich einen Link manuell auf Nofollow setzen kann – wovon ich auch hin und wieder Gebrauch mache.

      Ja, das von mir genutzte Plugin bietet das auch, dazu kann ich einstellen, nach wie vielen Kommentaren es dofollow geben soll und Kommentatoren mit weniger Kommentaren manuell auf dofollow setzen. Macht ab und zu auch Sinn. ;-)

      In letzter Zeit habe ich sogar öfter Links gelöscht.

      Ich schaue mir grundsätzlich die verlinkten Seiten an, bevor ich einen Kommentar freischalte. Außer, ich kenne die Seite bereits, klar. Erscheint mir eine Seite kommerziell (Mal ein Werbebanner ist da sicher noch im Rahmen des Erlaubten), entferne ich den Link vorm Freischalten und editiere den Kommentar. Er wird um folgenden Satz ergänzt, den Du hier sicher auch schon das ein oder andere Mal gesehen hast:
      Edit by admin: gewerblichen URL entfernt.”

      Eine andere Möglichkeit, die einige meiner Freunde einsetzen, ist eine Art Landing Page mit Hinweisen, was Spam ist und so. Darauf verlinken die dann die Kommentare. :-D

      Diese Verzeichnisse mit DoFollow-Blogs sind natürlich eine Einladung für Spammer, daher wird man sich da eher nicht freiwillig selbst eintragen. Zumindest dann nicht, wenn man etwas Erfahrung in der Blogosphäre hat. Aber Du wirst es nicht verhindern können, in solchen Listen zu landen. Wenn ich darum bitte, den Link zu entfernen, müssen die Betreiber solcher Portale nicht nachkommen.

      Eine Möglichkeit, die mir gerade mal so einfällt, wäre eine spezielle Landing Page in Abhängigkeit vom Referrer. Nur so als Hinweis, dass es hier keine Backlinks mit dofollow zum Nulltarif gibt… :smoke:

      1. Sylvi (Twitter: )

        Hallo Markus,

        ich muss zugeben, dass ich mich anfangs echt schwer getan habe, so rigoros vorzugehen und Links oder gar Kommentare zu löschen.

        Aber mittlerweile denke ich, mein Blog ist keine Müllhalde für Backlinks. Und wenn ich sehe, dass da ein „Frank“ kommentiert, einen Link zu einem Shop setzt und sich eine GmbH mit einem Geschäftsführer namens „Steffen“ dahinter verbirgt, denke ich „Da haben die wieder einen Praktikanten beauftragt, ein paar Dofollow-Links einzuheimsen.“

        Daher mache ich mir auch gar keine Mühe mehr, die Links in irgendeiner Form weiter zu leiten – die müssen einfach nur weg. :-)

        Gruß Sylvi

        P.S.: Oh fein, Du hast auch eine Editierfunktion eingebaut, musste ich doch gleich mal testen. :-D

        1. Markus (Twitter: ) (Beitrag Autor)

          Interessant da sind dann noch Namen wie Rudi Riester oder Susi Sonnenschirm. Die ersetze ich, wenn der Kommentar ansonsten passt, durch „Möchtegern-SEO”, lösche natürlich den Link und schreibe meinen Spruch unter den Kommentar. Der Schreiberling dürfte sich in jedem Fall ertappt fühlen und kommt so schnell nicht wieder.

          Mein Blog ist mein Wohnzimmer, und die Hausordnung bestimme ich. Wer hier schreiben darf und wer nicht, bestimme ich. Wenn hier einer seinen Müll abladen will, verschiebe ich den nach /dev/NULL. Da habe ich keinerlei Hemmungen. :mrgreen:

  2. Roland

    rel=nofollow bedeutet: „Hier, Suchmaschiene, hast du einen Link. Aber folgen darfste ihm nicht.“ Wozu also den Link erst setzen?

    Und: Suchmaschinen wie YaCy (so war es noch vor Jahren, als ich da mal aktiver mit dabei war) ignorieren das rel-Attribut so wie es ist, da es Unfug aus dem Hause Google ist. Es galt anfangs als Mittel gegen Spammer, was aber wenig nützt, da Besucher (= Menschen) darauf weiterhin klicken können.

    1. Markus (Twitter: ) (Beitrag Autor)

      Howdy Roland, auch Dir ein Willkommen im Blog! :-)

      rel="nofollow" bedeutet: “Hier, Suchmaschiene, hast du einen Link. Aber folgen darfste ihm nicht.” Wozu also den Link erst setzen?

      …da Besucher (= Menschen) darauf weiterhin klicken können.

      Merkste, ne? ;-)

      Wenn sich kleine Suchmaschinen nicht am rel-Attribut stören, macht das meiner Meinung nach nichts. Denn für das Groß der Deutschen heißt Suchmaschine = Google. Ich sehe es in meinen Referrern, andere SuMas tauchen da eher selten auf, allerhöchstens mal T-Offline oder AOL.

      btw: eine Status.net-Instanz hat hier auch noch niemand verlinkt, mal was Neues. ;-)

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