Den lokalen Einzelhandel gestärkt

Fahrrad Header, Bild: Cowboy of Bottrop, Lizenz: CC-by-sa 3.0 de
closeDieser Beitrag wurde vor 2 Jahren 8 Monaten 11 Tagen veröffentlicht. Die Informationen in diesem Beitrag sind möglicherweise veraltet. Bitte benutze die Suche oder das Archiv, um nach neueren Informationen zu diesem Thema zu suchen.

Zeichen 237Heute haben wir dem lokalen Einzelhandel in Bottrop erst mal wieder genug Geld in den Rachen geschmissen. Beim größten Zweiraddealer in am Ort holten wir Svenjas neues Fahrrad ab, das sie sich gestern ausgesucht hat.

Svenja fuhr, wie die Tage schon mal erwähnt, ein fünf Jahre altes Mädchenrad. Das hat sie sich damals zwar auch selbst ausgesucht, aber inzwischen ist es ihr doch deutlich zu klein geworden. Daher musste die Investition in einen neuen Drahtesel für Töchterchen sein. Und die fiel letztlich doch größer aus, als eigentlich geplant… ;-)

Gestern Nachmittag fuhren wir mit dem Auto zum Fahrradhändler, damit Svenja sich dort ein Fahrrad aussucht. Und das, was es dann geworden ist, war das erste, welches wir uns anschauten. Es stand direkt vorne an im Ausstellungsraum. Alle anderen Fahrräder gefielen Svenja entweder von der Farbe her nicht, die Gangschaltung hatte nur drei Gänge, oder es hätte unseren finanziellen Rahmen komplett gesprengt. ;-)

Also wurde es ein rotes Kettler Trekkingrad, für welches 399 Euro aufgerufen wurden. Auf meine Frage, ob das das letzte Wort sei, wurden uns 390 Euro genannt. Eigentlich wollten wir nur 300 bis 350 Euro ausgeben, aber seis drum. Anja dachte daran, nach Inzahlungnahme von Svenjas altem Rad zu fragen. Der Verkäufer machte uns Hoffnung, dass wir für den ollen Drahtesel auch noch was bekommen, dafür bleibt der Preis des neuen aber zunächst mal auf dem ausgezeichneten. :-/

Anyway, wir sagten den Kauf zu und baten darum, ein Unterteil für Svenjas Tacho samt Sensor und Speichenmagnet zu montieren. Daraufhin bekamen wir die Rechnung, die wir dann zur Abholung wieder mitbringen und auch dann erst bezahlen sollten.

Svenja Fahrrad

Svenja mit ihrem neuen Fahrrad vor der Abfahrt beim Händler

Heute dann machen Anja und Svenja das alte Fahrrad noch mal sauber, dann machten wir uns mit den Rädern auf den Weg zum Händler. Anjas und mein Fahrrad wurde draußen an den Fahrradständer gekettet, Svenjas Rad nahmen wir mit rein. Ich gab die Rechnung an der Kasse ab uns sagte, dass wir das neue Rad nun abholen und das alte, zu klein gewordene in Zahlung geben wollten. Die Verkäuferin verschwand daraufhin mit dem Fahrrad in der Werkstatt und kam kurz darauf mit dem neuen zurück. Sie durfte damit aber gleich wieder zurück in die Werkstatt, denn die Übergabeinspektion wurde zwar gemacht, die Tachohalterung jedoch fehlte. Also wurde nachgebessert, während ich Svenjas Tacho, den wir natürlich zuvor vom alten Fahrrad abgenommen haben, auf die neue Radgröße umprogrammierte und die Gesamtkilometer zurücksetzte.

Für das alte Fahrrad wurden uns schlappe 30 Euro angeboten, ich hatte eigentlich 50 haben wollen. Daher überlegte ich kurz, ob ich das Teil an der Hand mitführe und wieder mit nach Hause nehme, um es dann in der Bucht zu verkaufen. Meiner Faulheit ist es zu verdanken, dass es nicht so kam und wir die 30 Euro akzeptierten. Dafür kauften wir für das neue Fahrrad gleich noch ein Schloss für knapp 40 Euro, da Svenja den Schlüssel zum alten Schloss am alten Fahrrad verbummelt hat. :roll:

So wechselten letztlich knapp 410 Euro den Besitzer und wir radelten wieder heim. Svenja musste unterwegs wieder eingefangen werden, weil sie mit ihrem neuen Gefährt gleich wieder davon zog. Es sei noch besser und angenehmer zu fahren, als das ihrer Mutter, sagt sie. Und Anja hat sich hier auf dem Garagenplatz gleich mal davon überzeugt. ;-)

Für morgen planen wir dann mal die erste größere Tour mit dem neuen Rad. Ich bin gespannt, ob Svenja danach immer noch so begeistert von dem Teil ist. Mal schauen, vielleicht fahren wir am Kanal entlang zum Nordsternpark nach Gelsenkirchen, aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Für mein eigenes Fahrrad brauche ich eigentlich neue Bereifung und habe mir einen „unplattbaren” ausgesucht, der im Laden vor Ort jedoch nicht vorrätig war. Eine vergleichbare Decke des gleichen Herstellers sollte allerdings mal eben schlappe 40 Euro kosten. Mal zwei natürlich. Ich hab die Bereifung dann doch lieber online bestellt, für 23 Euro das Stück. Lieferzeit zwei bis drei Werktage. Ich bin gespannt, es ist das erste mal, dass ich sowas online kaufe…

Keep it Country, Markus

12 Kommentare

  1. Pingback: Rheinorange an der Ruhrmündung | Cowboy of Bottrop

  2. Thomas (Twitter: )

    Da hat sie dann ein schönes Rad bekommen, mit dem sie hoffentlich in den nächsten Jahren viel Freude hat und auch ordentlich km abfährt.

    1. Markus (Twitter: ) (Beitrag Autor)

      Na die ersten knapp 50 km hat sie ja gestern gemacht. ;-)

      Ich hab schon zu Anja gesagt, dass das wohl das letzte Fahrrad war, das wir für Svenja gekauft haben. Das nächste kann sie sich von ihrem eigenen, selbst verdienten Geld kaufen. Vorausgesetzt, sie geht pfleglich mit diesem Rad um und lässt es sich nicht klauen. ;-)

      1. Thomas (Twitter: )

        Dann sollte sie es nicht unbeobachtet irgendwo stehen lassen und immer ein gutes Fahrradschloss dabei haben

        1. Markus (Twitter: ) (Beitrag Autor)

          Ein Schloss für 40 Mäuse haben wir ja mitgenommen. Das gleiche, was auch Anja und ich haben. Und hier zuhause steht das Ding eingeschlossen in der Garage, später mal im Keller. Wenn ich da aufgeräumt hab. ;-)

  3. Mirza

    Ich kann dich beruhigen. Habe mir auch mal online unplattbare Reifen gekauft. Der Preis ist top und die Lieferzeit in Ordnung. Außerdem halten diese Reifen wirklich was sie versprechen. Bis man die abgenutzt und zerstört hat, geht wirklich einige Zeit ins Land. Viel Spaß damit

    Edit by Admin: gewerblichen URL entfernt.

    1. Markus (Twitter: ) (Beitrag Autor)

      Ich hab die neue Bereifung heute montiert und die erste Tour damit bereits gefahren. Da das jetzt der zweite Satz Marathon Plus ist, den ich fahre, weiß ich auch was mit da erwartet. ;-)

      btw: Wo soll ich die Rechnung hinschicken?

  4. Marcus (Twitter: )

    Na dann viel Spaß und Erfolg mit dem neuen Gefährt.

    Ich würde das Fahrrad gleich bei der Polizei – oder vom Fahrradhändler – codieren lassen.

    Ist zwar keine 100%ige Garantie, das es nicht geklaut wird, aber dann hat man zumindest die Chance, es über den Code wieder zu bekommen, wenn man den Übeltäter zu fassen bekommt

    1. Markus (Twitter: ) (Beitrag Autor)

      Danke, Marcus. Eine Codieraktion findet nächste Tage am Straßenverkehrsamt statt, kostet dann nen Fünfer pro Fahrrad.

      1. Marcus (Twitter: )

        Wow, bei Euch da unten machen die wohl immer aus Scheiße allem Geld, oder wie?

        Hier bei uns ist das direkt bei der Polizei, und meines Wissens nach für umme.

        1. Markus (Twitter: ) (Beitrag Autor)

          Hab bei der Polizei noch nicht nachgefragt, sollte ich vielleicht mal tun…
          Aber die Codierung bei diesen Aktionen wird auch immer von der Polizei durchgeführt. Die suchen sich halt immer größere Plätze aus, quer durchs Stadtgebiet verteilt. Diesmal eben den Parkplatz am Straßenverkehrsamt, das außerhalb der Innenstadt liegt.

        2. Markus (Twitter: ) (Beitrag Autor)

          Sorry, Korrektur:
          Die Verkehrswacht führt die Codierungen durch, immer am Straßenverkehrsamt. Siehe hier:
          http://www.verkehrswacht-bottr.....php?id=154

Kommentare sind geschlossen.

Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Dich komfortabler zu machen. Mit der weiteren Nutzung unserer Seiten stimmst Du der Verwendung der Cookies zu.Akzeptieren