Endlich Fortschritte…

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Opel Logo 2011An Omega geht es jetzt endlich weiter, es gibt Fortschritte zu vermelden. Zunächst endlich Helfer mit Ahnung, die dann auch zur Verfügung stehen, zum anderen eine große Baustelle weniger an der Karre.

Den gestrigen Feiertag nutzten wir dann, um endlich den Abgaskrümmer zu erneuern. Das war eine der beiden Großbaustellen an dem Dickschiff, die andere wären die Querlenker, dann kann man es mal mit dem TÜV versuchen.

Es ging mittags schon gut los, meine Helfer standen im Stau und verspäteten sich. Kann man nichts machen. Aber ich habe, so gut ich konnte, schon mal vorbereitet. Auto aus der Garage geholt, Schrauben des Hitzeschutzblechs entfernt und… dann stand ich da mit meinem kurzen Hemd. Eine Schraube der Halteverstrebung der Sekundärlufteinblasung ist von unten eingedreht. Ohne Auffahrrampen keine Chance, da dran zu kommen. Und auf dem Wagenheber war mir das zu kriminell. Also warten, denn der Markus wollte Rampen mitbringen.

Das war dann auch der Fall, also die Omme vorne hoch und der Pascal drunter unters Auto. Diese eine M6er Schraube zeigte sich widerspenstig, hat schließlich aber doch verloren. :-) Das Hitzeschutzblech raus aus dem Motorraum und endlich den ersten Blick auf den Krümmer werfen können. Und was war? Der war bald in zwei Hälften, so ging der Riss durch.

Der Riss im Krümmer

Das Foto habe ich abends noch im Schein einer Taschenlampe gemacht. Die Risslinie habe ich mal mit roten Punkten markiert.

Jetzt hatten wir ein Problem: die beiden Schrauben, mit denen die Sekundärlufteinblasung am Krümmer befestigt ist. Ich habe schon viel gesehen, aber Außentorx (so sah es aus, keine Ahnung, wie die korrekt bezeichnet werden) noch nicht. Und passendes Werkzeug dafür hatten wir natürlich auch nicht. Die Schrauben, mit denen das Hitzeschutzblech befestigt war, sind auch von diesem Typ. War mit beim Lösen nicht aufgefallen, denn mit einer 8mm-Sechkantnuss konnte ich sie problemlos entfernen. Diese beiden jetzt saßen aber dermaßen fest, dass alle Veruche, die zu lösen, die Schraubenköpfe immer mehr abrundeten. Also kam die Flex zum Einsatz, die Schaubenköpfe wurden eiskalt entfernt und später beim neuen Krümmer durch neue Schrauben ersetzt.

Die Schrauben, mit denen der Krümmer am Motorblock befestigt ist, lösten sich hingegen beinahe von alleine. Einige Muttern saßen zwar fest, die kamen dann eben samt Stehbolzen raus, andere gingen leicht von den Stehbolzen ab, die fest im Motorblock verblieben. Von zehn Befestigungspunkten drehten wir dann in fünf neue Stehbolzen ein.

Größere Probleme machten die Schrauben im Hosenrohr. Zunächst waren hier nur drei von vier vorhanden, und die waren dann auch noch bescheiden zugänglich. Ich hörte so manchen Fluch, aber damit klappts ja meist besser… ;-) So auch hier, wir bekamen den alten Krümmer endlich raus. :smoke:

Den neuen Krümmer dann einzubauen, sollte doch dann kein Problem mehr sein, oder? Aber Markus und Pascal fluchten im Duett, weil erst die Schrauben am Hosenrohr nicht so wollten, wie sie sollten, und später auch die untere Schraube in der Haltestrebe der Sekundärlufteinblasung für Kopfschmerzen sorgte. Die Sekundärlufteinblasung selbst wollte sich zunächst auch gegen eine korrekte Montage wehren. Letztlich half aber alles Wehrhafte nichts, der Zusammenbau klappte letztlich doch.

Und wo Markus schon mal unter dem Wagen lag, hat er noch gleich die Schraube der Handbremse im Kardantunnel gelöst. Der Depp von Vorbesitzer hat nämlich da die Handbremse versucht nachzustellen, statt das vernünftig hinten an den Räder direkt zu machen. Als wir damals die neue Bremsanlage montiert haben, bekamen wir das wegen der unnötigen Vorspannung kaum zusammengebaut. Zwei bis drei Zentimeter musste die Mutter nun auf der Gewindestange zurück gedreht werden. An einer Stelle, an die man fast nur mit Spezialwerkzeug herankommt…

Gequalmt hat die Kiste dann nach dem ersten Anlassen. Aber kräftig. Die Rückstände vom Rostlöser und der Rostschutz am neuen Krümmer verbrannten. Aber diese Baustelle darf als erledigt betrachtet werden. Auf der ToDo-Liste stehen jetzt noch 12 Vorhaben, wovon drei für den TÜV relevant sein dürften. Aber ich habe festgestellt, dass die Starterbatterie, die ich erst im April (gebraucht) gekauft habe, wohl auch schon wieder hinüber ist. Ein eigentlich bereits abgehakter Punkt, der nochmal abgearbeitet werden muss…

Bleibt mir nur noch, mich ganz herzlich bei Markus und Pascal zu bedanken, dass sie ihre Zeit geopfert haben. Besonders Markus, der mit zumindest angerissenen Meniskus auch noch angeschlagen ist und sich eigentlich gar nicht selbst unters Auto legen wollte. Ich als Ahnungsloser stand wie Piefken Doof daneben und musste mich mit ein paar Handlanger-Arbeiten begnügen. Das ist das einzige, was mich nicht zufrieden stimmt, denn eigentlich wollte ich an meinem Auto auch mehr selbst machen. Um zu lernen und beim nächsten mal selber handeln zu können.

Keep it Country, Markus

1 Kommentar

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