WordPress und der Block-Editor

WordPress Header, Foto: Cowboy of Bottrop, Lizenz: CC-by-sa 3.0 de
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Seit WordPress 5.0 „beglückt“ Automattic uns mit dem „Gutenberg“ genannten Block-Editor, statt des gewohnten Tiny MCE. Die Idee, für die verschiedenen Elemente eines Blogbeitrags spezifische Blöcke zu verwenden, hat zugegebenermaßen was, ist jedoch nicht zu Ende gedacht.

Mir fehlen etliche Funktionen, die der Tiny MCE oder der Code-Editor bieten. Letzteren kann man zwar auch unter Gutenberg verwenden, aber ohne die lieb gewonnenen Quicktags. Am meisten tut mir weh, dass ich Bilder nicht wie gewohnt einfügen kann (weshalb dieser Beitrag hier auch ohne auskommen muss). Entweder füge ich ein Bild in einen eigenen Block ein, dann auch mit Bildunterschrift. Dann wird das Bild jedoch nicht mehr vom Text umflossen. Alternativ gibt zwar die Option, ein Inline-Bild einzufügen, aber komplett ohne Optionen. Keine Ausrichtung, keine Bildunterschrift, keine Verlinkung. Muss man alles zu Fuß im Code-Editor einrichten.

Gleiches gilt für Sonderzeichen wie z. B. typografisch korrekte Anführungszeichen oder die sogenannte Ellipse, die berühmten drei Punkte…
Entweder, man geht in den Code-Editor (was übrigens auch einzeln in jedem Block geht) und gibt dort die korrekten HTML-Entities ein, oder man sucht sich die gewünschten Zeichen in der Zeichentabelle des Betriebssystems zusammen und kopiert sie in den Text.

Ich habe vorhin für unseren Tischtennis-Verein die Spieltagsvorschau geschrieben, und habe mehrmals zwischen visuellem Editor und Code-Ansicht hin- und hergeschaltet, um das Ergebnis zu erzielen. Und glücklich bin ich damit noch nicht.

Zum Glück gibt es Plugins, mit denen man zum alten Tiny MCE zurückkehren kann, z. B. „Classic Editor“. Aber auf der anderen Seite wird Gutenberg als Plugin immer weiterentwickelt, die Neuerungen fließen dann sicher auch in die nächsten WordPress-Versionen mit ein. Für WordPress 5.1 sind z. B. bereits einige Verbesserungen angekündigt.

Keep it Country, Markus

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