Twitter vs. Mastodon, ganz schön was los in den asozialen Netzwerken

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Bild von Gordon Johnson auf Pixabay

Bei Twitter bin ich ja schon lange, aber ich habe mir auch Mastodon schon vor einiger Zeit mal angesehen. Seit Twitter aber an Elon Musk ging, wird es bei Mastodon langsam voll. Und nicht alle haben Verständnis dafür, wenn andere nebenbei trotzdem noch bei Twitter aktiv sind.

Mastodon hat zwei große Schübe Nutzerzuwachs bekommen: als Elon Musk angekündigt hat, Twitter kaufen zu wollen, und als der Kauf schließlich vollzogen wurde. Aufgrund der Art und Weise, wie Must Twitter auf links dreht, ist es sogar verständlich, dass viele User den blauen Vogel verlassen.

Zunächt mal: was ist Mastodon?

Mastodon-Logo

Mastodon ist zunächst ein Microblogging-Dienst, der von der Art und Funktionalität mit Twitter vergleichbar. Doch während Twitter einen zentalen Server hat, arbeitet Mastodon dezentral. Es gibt mehrere Server, so genannte Instanzen, z.B. mit Regional- oder Branchenbezug. Auch die Bundesregierung hat eine eigene Instanz für ihre offiziellen Accounts. Und als Logo hat Mastodon, wer hätte das gedacht, ein Mammut, und die Tweets werden Tröts oder english Toots genannt.

Bevor man sich dort einen Account anlegt, muss man sich für eine Instanz entscheiden, auf der der Account dann laufen soll. In meinem Fall ist das ruhr.social, eine Instanz für Benutzer aus dem Ruhrgebiet. Aber natürlich kann man mit Nutzern aller Instanzen kommunizieren.

Twitter-Account löschen? Besser nicht!

Nun fordern bei Mastodon nicht wenige, dass man nach dem Umzug seinen Twitter-Account löschen soll. Und einige davon haben kein Verständnis dafür, wenn man das Konto beim blauen Vogel noch behält oder gar weiter füttert.

Beiträge aus diesem Blog hier werden automatisch an Twitter gesendet, ebenso zum Zuckerberg ins Metaversum. Und jetzt eben auch an Mastodon ind das so genannte Fediverse. Aber außer den Blogposts sieht man auf Twitter eigentlich nichts aktuelles mehr von mir. Es sei denn, ich vergesse bei Instagram den Haken wegzunehmen. ;-)

Löschen werde ich meinen Twitter-Account nicht. Denn es bleiben ja bekanntlich alle @Erwähnungen bestehen, die auf meinen Account verweisen. Wenn sich jetzt aber, nachdem ich meinen Account gelöscht habe, jemand Dubioses mit meinen dann ja freien Benutzernamen anmeldet, verweisen alle Erwähnungen auf ihn. Und der postet womöglich Inhalte, auf die man eigentlich nicht verlinken will. Also bleibt mein Twitter-Name meiner, dann besteht die Gefahr nicht.

Das einzige, was passieren kann ist, dass Musk inaktive Accounts irgendwann von sich aus löscht. Das Twitter-Konto meines Tischtennisvereins wurde schon vor einiger Zeit deaktiviert, weil dort nur automatisierte Beiträge veröffentlicht wurden. Will heißen, nur die Beiträge der Homepage gingen zu Twitter, aktiv hat dort kein Vereinsmitglied auch nur einen Buchstamen geschrieben. Ähnliches kann mit meinem Konto dann in Zukunft auch passieren.

Alle gegen Elon Musk

Auf den neuen Besitzer des blauen Vogels ist im Fediverse niemand so wirklich gut zu sprechen. Kein Wunder bei dem Tabularasa, mit dem er bei Twitter agiert. Die Ankündigung Musks, Konten zu sperren, die sich mit fremden Namen brüsken, hat einige auf die Idee gebracht, dass sich alle verbliebenen Twitter-User in Elon Musk umbenennen. Soll der Tycoon doch sein neu erworbenes Netztwerk totsperren.

Wenn man von Twitter kommt, muss man trotz aller Ähnlichkeit erstmal neu lernen. Es ist nicht alles gleich eins zu eins umsetzbar. Dass man mit bis zu 500 Zeichen einige mehr als bei Twitter zur Verfügung hat, wird man da noch am wenigsten merken.

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Über Markus 1266 Artikel
Ich schreibe hier über Country Music und Linedance, vor allem über besuchte Veranstaltungen, aber auch Geocaching, Fußball und Politik gehören zu meinen Themen. Politisch bin ich eher links-liberal einzuordnen, beim Fußball steht der FC Schalke 04 im Mittelpunkt des Interesses.

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