
Zunächst mal ist es eine gute Idee, einen Messenger oder Chat vom Smartphone auf den Desktop zu portieren, da der User daheim vom großen Bildschirm und der gescheiten Tastatur profitiert. WhatsApp, was ja bekanntlich Facebook gehört, hat das leider nur halbherzig umgesetzt.
Zunächst einmal gibt es nur einen Web-Client, der nur in Google Chrome als Browser funktioniert. Firefox, Opera, Safari, Internet Explorer, Konqueror oder Rekonq bleiben außen vor. Zudem wird zwingend eine aktuelle und verbundene Version der Smartphone-App benötigt, wobei es sich bei diesem Smartphone nicht um ein iPhone handeln darf. Das Apple-Telefon bleibt wegen „Einschränkungen der Plattform“ außen vor, wie zu lesen war. Android, Windows Phone Nokia S60 und Blackberry sollen funktionieren, ich habe es natürlich nur mit Android getestet.

Um sich an der Weboberfläche anzumelden, ruft man die Webseite web.whatsapp.com/ auf und scannt mit der aktuellsten Version der Smartphone-App den QR-Code auf der Seite. Die Anmeldung erfolgt dann automatisch und es werden wohl dauerhaft Daten zwischen dem Smartphone und dem Web-Client hin und her geschoben. Deshalb darf die App am Smartphone auch nicht offline gehen, um möglicherweise mobilen Datenverkehr zu sparen. WA empfiehlt auch, das Smartphone über ein WLAN mit dem Internet zu verbinden.
Nach der Anmeldung findet man alle Chats im Web-Client wieder. Egal, ob Gruppen oder private Chats, es ist alles auswählbar, man kann in alle Chats schreiben. Sogar die Smilies und Symbole funktionieren, außerdem kann man eine Desktop-Benachrichtigung aktivieren, die über neu eingegangene Nachrichten informiert.
Allerdings ist das Scannen des QR-Codes bei jeder Anmeldung notwendig, die so vorgenommene Verifizierung des Accounts wird nicht gespeichert. Und das Smartphone benötigt, wie oben schon geschrieben, eine dauerhafte Internetverbindung, da scheinbar dauerhaft Daten zwischen WhatsApp am Handy und dem Web-Client übertragen werden.
Soweit funktioniert das sogar recht einfach und gut, wenn da nicht die oben genannten Einschränkungen wären. Diese lassen das Ganze leider nur halbherzig erscheinen. Wie man es besser macht, zeigt z. B. Telegram.
Bildquellen
- WhatsApp Logo: WhatsApp | All Rights Reserved
- WhatsApp Web-Client QR-Code: Cowboy of Bottrop | CC BY-SA 4.0 International
- WhatsApp Smartphone Menü: Cowboy of Bottrop | CC BY-SA 4.0 International
- WharsApp Web-Client angemeldet: Cowboy of Bottrop | CC BY-SA 4.0 International
- WhatsApp Web-Client Chatansicht: Cowboy of Bottrop | CC BY-SA 4.0 International
- Messenger 1 Header: Cowboy of Bottrop mit ChatGPT | CC BY-SA 4.0 International



Ich bin dafür erst mal abzuwarten! Und zwar bis bekannt wird was dieses mal im Hintergrund ausgespäht wird! Es ist mittlerweile unstrittig und wahnsinnig was für ein „Datenklau“ durchgeführt wird.
Edit by Admin: gewerblichen URL entfernt
Diese Intetnetadresse habe ich jetzt mehrmals entfernen müssen, wohin soll ich die Rechnung schicken?
Hi Leute!
Ein schöner Artikel.
Danke für die Infos. Ich habe mir auch schon mal drüber Gedanken gemacht
Beste Grüße
Noch son Kandidat für ne Rechnung. Danke, dass ihr ne Mailadresse aus eurer Domain gewählt habt…